Häufige Fragen
Was Patientinnen und Patienten am Barfi am häufigsten wissen möchten – von der Kinderzahnmedizin bis zur Kieferorthopädie, nach Behandlung geordnet.
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Ästhetische Zahnmedizin
Zur BehandlungBei gesundem Ausgangsbefund nein. Die Wirkstoffe wirken auf die Farbmoleküle im Zahnbein, ohne den Schmelz abzutragen – anders als Hausmittel wie Backpulver oder Aktivkohle, die die Oberfläche mechanisch aufrauen. Entscheidend ist die Vorkontrolle: Undichte Füllungen und entzündetes Zahnfleisch behandeln wir vorher, damit das Gel nicht dorthin gelangt, wo es brennt.
Das haben Sie zu einem guten Teil selbst in der Hand. Bei zurückhaltendem Konsum von Kaffee, Schwarztee und Rotwein bleibt das Ergebnis oft zwei bis drei Jahre schön, bei Rauchenden deutlich kürzer. Wer die Dentalhygiene regelmässig wahrnimmt, verlängert die Wirkung spürbar, weil frische Beläge gar nicht erst zur Verfärbung werden.
Wir empfehlen Ihnen die Methode nach Anlass und Alltag:
- Home-Bleaching mit Ihrer eigenen Schiene: sanfter, über ein bis zwei Wochen, gut steuerbar und jederzeit auffrischbar.
- In-Office-Bleaching bei uns: das Ergebnis steht nach einem Termin, sinnvoll vor Hochzeit oder Familienfest.
Viele beginnen in der Praxis und halten das Resultat später zu Hause nach.
Nein. Keramik und Kunststoff reagieren nicht auf das Gel, nur natürliche Zahnsubstanz hellt auf. Das ist gerade im sichtbaren Frontzahnbereich wichtig: Eine Krone, die vorher perfekt passte, kann nachher zu dunkel wirken. Wir planen deshalb in dieser Reihenfolge – zuerst bleachen, die Farbe zwei Wochen setzen lassen, danach den Zahnersatz farblich anpassen.
- Halten Sie sich zwei Tage an helle Kost: kein Kaffee, kein Rotwein, kein Curry, keine Beeren und kein Tabak. In dieser Zeit ist der Schmelz besonders aufnahmefähig.
- Nutzen Sie die Fluorid- und Aufbaupräparate, die wir Ihnen mitgeben; sie beruhigen empfindliche Zähne innerhalb weniger Tage.
- Warten Sie mit stark abrasiven Whitening-Zahnpasten – sie schaden mehr, als sie nützen.
Oft schon. Viele Verfärbungen sind Beläge von Kaffee, Tee und Tabak, die bei der Dentalhygiene mit Pulverstrahl vollständig verschwinden – danach sind die Zähne wieder in ihrer natürlichen Farbe, ohne jedes Gel. Bleiben einzelne dunkle Stellen oder ist ein wurzelbehandelter Zahn nachgedunkelt, gibt es gezielte Lösungen wie internes Bleaching oder ein Veneer.
Wir schauen vorher genau hin. Karies, undichte Ränder und entzündetes Zahnfleisch müssen zuerst versorgt sein, sonst dringt das Gel dorthin, wo es wehtut. Bei Schwangeren und Stillenden warten wir ab, ebenso bei Jugendlichen mit noch unreifem Schmelz. Auch bei stark freiliegenden Zahnhälsen raten wir eher zur schonenden Alternative.
Bleaching ist nicht für jeden geeignet, z. B. für schwangere oder stillende Frauen, Kinder und Jugendliche sowie bei unbehandelten Zahnerkrankungen. Wir beraten Sie gerne individuell in unserer Praxis am Barfi.
Zahnersatz & Implantate
Zur BehandlungBei guter Mundhygiene und regelmässigen Kontrollen können Implantate viele Jahre bis lebenslang halten. Entscheidend sind eine sorgfältige häusliche Pflege sowie professionelle Nachsorge, um Entzündungen des umliegenden Gewebes vorzubeugen.
Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant unter lokaler Betäubung und ist dadurch schmerzfrei. Auf Wunsch oder bei umfangreicheren Eingriffen ist auch eine Behandlung im Dämmerschlaf oder unter Vollnarkose möglich. Ein leichtes Druckgefühl oder eine leichte Schwellung nach dem Eingriff sind normal und klingen meist rasch ab.
Grundsätzlich eignen sich Implantate für die meisten Erwachsenen mit ausreichendem und gesundem Kieferknochen. Vor der Behandlung prüfen wir Ihre individuelle Ausgangssituation. Bei zu geringem Knochenangebot kann ein Knochenaufbau sinnvoll sein.
Implantate benötigen die gleiche sorgfältige Pflege wie natürliche Zähne: gründliches Zähneputzen, Reinigung der Zahnzwischenräume sowie regelmässige professionelle Dentalhygiene. So bleibt das umliegende Zahnfleisch gesund und der Behandlungserfolg langfristig gesichert.
Je nach Ausgangslage kommen auch Brücken oder herausnehmbare Prothesen infrage. Welche Lösung für Sie am besten geeignet ist, besprechen wir in einer persönlichen Beratung.
Kieferorthopädie
Zur BehandlungAligner-Behandlungen liegen je nach Aufwand typischerweise zwischen rund CHF 3'000 und CHF 8'000. Leichte Einzelkorrekturen sind günstiger, umfassende Behandlungen beider Kiefer teurer. In der Praxis Zahnärzte am Barfi erhalten Sie nach dem ersten Scan einen fixen Kostenvoranschlag.
Sie sind sehr unauffällig, aber nicht magisch. Aus Gesprächsdistanz bemerkt sie kaum jemand, aus der Nähe sieht man bei genauem Hinsehen den Schienenrand – und die kleinen zahnfarbenen Attachments, die für bestimmte Bewegungen auf die Zähne geklebt werden. Gegenüber Metallbrackets ist der Unterschied trotzdem beträchtlich, was für viele Berufstätige den Ausschlag gibt.
Von Schmerz würden wir nicht sprechen, eher von Druck. In den ersten ein bis zwei Tagen nach dem Schienenwechsel fühlen sich die Zähne gespannt und beim Zubeissen empfindlich an – genau das ist die Kraft, die sie bewegt. Viele wechseln die Schiene deshalb abends, dann verschläft man den intensivsten Teil. Anhaltende starke Schmerzen sind untypisch und einen Anruf wert.
Zwanzig bis zweiundzwanzig Stunden am Tag, also konsequent ausser beim Essen und Zähneputzen. Das klingt streng, ist im Alltag aber machbar, wenn man sie beim Essen immer im Etui verstaut – die meisten verlorenen Schienen landen in der Serviette. Wer regelmässig unter zwanzig Stunden bleibt, verliert den Anschluss an den Behandlungsplan und braucht am Ende zusätzliche Schienen.
Bei Erwachsenen in aller Regel nicht – die Grundversicherung sieht Kieferorthopädie aus ästhetischen Gründen nicht vor. Bei Kindern und Jugendlichen zahlt sie nur bei anerkannten Geburtsgebrechen. Eine Zahnzusatzversicherung kann sich beteiligen, wenn sie vor der Diagnose bestand. Wir stellen Ihnen für die Einreichung gerne einen detaillierten Kostenvoranschlag aus.
Für eine vollständige Behandlung beider Kiefer bewegen sich die Beträge meist im mittleren bis oberen vierstelligen Bereich, bei langer Dauer oder aufwendigen Systemen auch darüber. Metallbrackets bilden die günstige Basis, selbstligierende und keramische Systeme kosten mehr. Nach Modellen und Röntgenbildern erhalten Sie einen verbindlichen Kostenplan, den Sie in Ruhe prüfen können.
Medizinisch nehmen sich beide nichts, der Unterschied liegt im Aussehen und im Preis. Metall ist unverwüstlich, günstiger und gleitet etwas leichter im Bogen. Keramik in Zahnfarbe fällt kaum auf, ist aber spröder und kann bei starkem Zubeissen abplatzen. Wer beruflich viel spricht, wählt meist Keramik; für Jugendliche im Sport ist Metall oft die pragmatischere Wahl.
Ein bis zwei Jahre sind üblich, abhängig davon, wie weit die Zähne wandern müssen und wie gut Gummizüge getragen werden. Wir sehen Sie etwa alle sechs bis acht Wochen zum Nachstellen. Am Ende folgt die Retentionsphase, die das Ergebnis sichert – sie gehört zur Behandlung dazu und wird gerne unterschätzt.
Alles, was hart ist oder klebt, bereitet Ärger: Nussschalen, Brotkrusten, ganze Äpfel und Rüebli, dazu Kaugummi, Toffees und Trockenfrüchte. Schneiden Sie Hartes in Stücke, statt abzubeissen, dann bleibt fast alles möglich. Wer sich daran hält, spart sich ungeplante Termine wegen gelöster Brackets – und die sind der häufigste Grund für Zwischenbesuche.
Rechnen Sie mit etwa der doppelten Putzzeit. Reinigen Sie nach jeder Mahlzeit rund um jedes Bracket, oberhalb und unterhalb des Bogens, ergänzt durch Interdentalbürsten und eine Fluoridspülung am Abend. Vernachlässigte Pflege hinterlässt weisse Entkalkungsflecken, die nach dem Abnehmen der Spange sichtbar bleiben. Wir sehen Sie deshalb während der Behandlung enger zur Dentalhygiene.
Von aussen ja – sie sitzen auf der Zunge zugewandten Seite und sind im Gespräch wie auf Fotos nicht zu erkennen. Das ist der Grund, weshalb sich Erwachsene mit viel Kundenkontakt dafür entscheiden. Die Zunge dagegen spürt sie in den ersten Wochen deutlich, daran muss man sich gewöhnen.
Es ist die teuerste Variante, weil jedes Bracket im Labor individuell für Ihren Zahn gefertigt wird und die Behandlung am Stuhl anspruchsvoller ist. Je nach Umfang liegt sie spürbar über einer vergleichbaren Behandlung mit aussenliegenden Brackets. Den genauen Betrag nennen wir nach der Befundaufnahme, damit Sie ihn mit den Alternativen vergleichen können.
Am Anfang ja. Weil die Zungenspitze bei S- und Z-Lauten die Innenfläche der Frontzähne braucht, entsteht ein leichtes Lispeln. Bei den meisten legt sich das innerhalb von ein bis zwei Wochen; wer viel spricht oder singt, sollte die Umstellungszeit bewusst einplanen. Lautes Vorlesen beschleunigt die Gewöhnung erfahrungsgemäss.
Nicht in jedem Fall. Sehr kurze Zahnkronen bieten den Brackets zu wenig Klebefläche, und bei einem tiefen Biss kann die Gegenzahnreihe auf die Brackets treffen. Auch die Pflege ist anspruchsvoller als bei aussenliegenden Systemen. Wir prüfen die Voraussetzungen am Modell und sagen Ihnen ehrlich, wenn Aligner oder Keramikbrackets für Sie die bessere Lösung sind.
Wir schauen bei den regulären Kontrollen mit, meist wird um das siebte bis neunte Lebensjahr eine kieferorthopädische Beurteilung sinnvoll. In diesem Alter sind die ersten bleibenden Zähne da und der Kiefer wächst noch – Kreuzbiss, Platzmangel oder ein ausgeprägter Überbiss lassen sich dann mit wenig Aufwand in die richtige Richtung lenken. Vieles klärt sich aber auch von allein, weshalb wir nicht zu früh mit Geräten beginnen.
Das hängt stark davon ab, ob es bei einer Wachstumslenkung bleibt oder später eine feste Spange dazukommt; über die gesamte Behandlung bewegen sich die Beträge meist im Bereich von einigen tausend bis gegen fünfzehntausend Franken. Sie bekommen von uns vor dem Start einen schriftlichen Kostenplan mit den einzelnen Phasen, und wir besprechen offen, was medizinisch nötig und was Wunsch ist.
In der Regel nicht. Die Grundversicherung zahlt nur bei anerkannten Geburtsgebrechen, die über die Invalidenversicherung laufen – etwa bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Alles andere ist Privatsache, weshalb sich eine Zahnzusatzversicherung lohnt, die vor dem ersten Befund abgeschlossen wurde. In manchen Basler Gemeinden gibt es zudem Beiträge für Familien; wir sagen Ihnen, wo sich das Nachfragen lohnt.
Das richtet sich nach dem Befund, meist begleitet die Spange ein bis zwei Jahre. Wichtiger als die Gesamtdauer ist die tägliche Tragezeit: Eine lose Spange wirkt nur, wenn sie im Mund ist, und ein paar Stunden mehr pro Tag verkürzen die Behandlung spürbar. Wir zeigen Kindern das an ihrem eigenen Modell – wer versteht, was passiert, macht erfahrungsgemäss besser mit.
Nein, sie hat ihre Grenzen. Herausnehmbare Geräte lenken das Wachstum und schaffen Platz, sie können einzelne Zähne aber nicht gezielt kippen oder drehen. Für eine präzise Feineinstellung braucht es später eine feste Spange oder Aligner. Deshalb ist die lose Spange bei Kindern meist der erste Schritt und nicht die ganze Behandlung.
Sie nutzt das Wachstum als Behandlungsmittel. Statt einzelne Zähne zu bewegen, steuern funktionelle Geräte die Lage von Ober- und Unterkiefer zueinander und trainieren dabei Muskulatur und Zungenlage mit. Das ist besonders wirkungsvoll, wenn der Unterkiefer zurückliegt – die Korrektur passiert dann im Rahmen des ohnehin stattfindenden Wachstums.
Das Zeitfenster liegt im späten Milch- und frühen Wechselgebiss, meist zwischen acht und dreizehn Jahren. Massgeblich ist nicht der Geburtstag, sondern der Wachstumsstand – bei Mädchen beginnt der Schub oft früher als bei Jungen. Wir bestimmen den richtigen Startpunkt anhand von Zahnwechsel und Befund und warten notfalls lieber ein halbes Jahr, als zu früh anzufangen.
Häufig nicht vollständig. Die Funktionsbehandlung stellt das Verhältnis der Kiefer zueinander richtig; die genaue Position der einzelnen Zähne wird danach oft mit einer festen Spange oder Alignern feinjustiert. Man sollte die beiden Phasen deshalb als zusammengehörig verstehen – die erste macht die zweite kürzer und einfacher.
Meist nicht. Viele funktionelle Geräte werden abends und über Nacht getragen, also rund zwölf bis vierzehn Stunden, sodass Schule und Sport frei bleiben. Entscheidend ist die Regelmässigkeit: Ein Gerät, das nur am Wochenende im Mund ist, verschiebt nichts. Wir halten die Tragezeit gemeinsam mit dem Kind fest und passen sie an den Alltag der Familie an.
Weil die Fasern rund um die Wurzel ein Gedächtnis haben und die Zähne in die alte Stellung zurückziehen – am stärksten in den ersten Monaten nach dem Abnehmen der Spange. Der Retainer hält die neue Position, bis sich Knochen und Fasern umgebaut haben. Ohne ihn ist ein Teil der jahrelangen Arbeit innerhalb weniger Monate wieder verloren.
Beide haben ihren Platz, oft kombinieren wir sie. Der geklebte Draht hinter den Frontzähnen arbeitet rund um die Uhr und ist von aussen unsichtbar, verlangt aber sorgfältige Reinigung mit Interdentalbürste und Superfloss. Die herausnehmbare Schiene ist einfacher zu pflegen, wirkt aber nur so zuverlässig, wie sie getragen wird. Was besser passt, hängt vom Befund und ehrlich gesagt auch von Ihrer Pflegeroutine ab.
Länger, als die meisten erwarten: Um ein Ergebnis dauerhaft zu sichern, bleibt der Retainer im Grunde auf unbestimmte Zeit. Herausnehmbare Schienen werden nach der Anfangsphase meist nur noch nachts getragen, oft einige Nächte pro Woche. Feste Drähte belassen wir viele Jahre, solange sie sauber gehalten werden und intakt sind.
Dann wandern die Zähne mit der Zeit zurück, meist zuerst im Unterkiefer-Frontbereich, wo es eng wird. Das geschieht schleichend über Monate und fällt oft erst auf alten Fotos auf. Melden Sie sich lieber, wenn die Schiene drückt oder verloren ging – eine neue anzufertigen ist deutlich günstiger als eine zweite Korrektur.
Der Draht ist eine Nische, an der Zahnstein gerne ansetzt. Reinigen Sie täglich darunter, am besten mit Superfloss oder einer dünnen Interdentalbürste, und lassen Sie die Zähne regelmässig bei der Dentalhygiene professionell reinigen. Bei den Kontrollen prüfen wir, ob der Draht noch überall haftet – löst er sich an einer Stelle, kann sich dieser Zahn unbemerkt bewegen.
Ja, Knochen baut sich lebenslang um, deshalb lassen sich Zähne auch mit fünfzig noch bewegen. Voraussetzung ist ein gesundes Fundament: Das Zahnfleisch muss entzündungsfrei und der Knochen stabil sein, sonst behandeln wir zuerst das. Viele unserer erwachsenen Patientinnen und Patienten kommen wegen des Aussehens und stellen dann fest, dass sich auch die Reinigung und das Kauen verbessern.
Am wenigsten sichtbar sind Aligner und linguale Brackets auf der Zahninnenseite; beide bemerkt im Gespräch praktisch niemand. Keramikbrackets in Zahnfarbe sind ein guter Mittelweg, wenn eine feste Spange nötig ist. Welche Variante infrage kommt, entscheidet der Befund – bei komplexen Verschiebungen ist die diskreteste Lösung nicht immer die wirksamste.
Bei Erwachsenen dauert es tendenziell etwas länger als bei Jugendlichen, weil der Knochen weniger reaktionsfreudig ist. Für eine leichte Frontzahnkorrektur reichen oft sechs bis neun Monate, eine umfassende Bissregulierung kann zwei Jahre beanspruchen. Nach der ersten Untersuchung und den Modellen können wir Ihnen einen realistischen Zeitrahmen nennen.
Das hängt von Methode und Umfang ab: Eine begrenzte Frontzahnkorrektur ist deutlich günstiger als eine vollständige Behandlung beider Kiefer mit lingualer Technik. Rechnen Sie je nach Fall mit einem mittleren bis oberen vierstelligen Betrag. Bei Erwachsenen zahlt die Grundversicherung nichts; ob Ihre Zusatzversicherung greift, hängt von der Police und vom Abschlussdatum ab.
In vielen Fällen ja, es braucht nur mehr Planung. Implantate sind fest im Knochen verankert und lassen sich nicht verschieben – sie dienen der Behandlung teils sogar als stabiler Anker. Kronen und Brücken beziehen wir mit ein und erneuern sie gelegentlich am Ende, wenn die Zähne neu stehen. Wir prüfen das vorab am Röntgenbild und am Modell.
Meist zwischen elf und dreizehn Jahren, wenn die bleibenden Zähne weitgehend durchgebrochen sind. Vorher fehlt die Verankerung, um Brackets sinnvoll zu setzen. Massgeblich ist der Zahnwechsel und nicht das Alter – manche Jugendliche sind mit zehn so weit, andere erst mit vierzehn. Wir beobachten das bei den Kontrollen und melden uns, wenn der Zeitpunkt da ist.
Das ist auch eine Charakterfrage. Aligner sind unauffällig und beim Sport angenehm, funktionieren aber nur bei zweiundzwanzig Stunden Tragezeit täglich – im Teenageralltag mit Schule, Training und Znüni keine Kleinigkeit. Die feste Spange arbeitet unabhängig von der Mitarbeit weiter. Bei ausgeprägten Fehlstellungen und Drehungen ist sie zudem die verlässlichere Wahl.
Üblicherweise ein bis zwei Jahre, bei ausgeprägten Fehlstellungen auch etwas länger. Danach beginnt die Stabilisierungsphase mit Retainer, die deutlich weniger Aufwand macht, aber dazugehört. Die Kontrolltermine liegen etwa alle sechs bis acht Wochen und dauern selten lange – die meisten Jugendlichen kommen dafür nach der Schule zu uns an den Barfüsserplatz.
Je nach System und Umfang bewegt sich eine Behandlung im Jugendalter meist im mittleren vierstelligen bis zweistelligen Tausenderbereich; Metallbrackets sind die günstigste, linguale Systeme die aufwendigste Variante. Sie erhalten vor Behandlungsbeginn einen schriftlichen Kostenplan. Die Grundversicherung beteiligt sich nur bei anerkannten Geburtsgebrechen, weshalb eine früh abgeschlossene Zusatzversicherung hier den Unterschied macht.
Ja, beides geht. Für Kontaktsportarten wie Handball, Fussball oder Kampfsport empfehlen wir einen angepassten Mundschutz über der Spange – ein Standardmodell aus dem Sportgeschäft passt darüber meist nicht. Wer ein Blasinstrument spielt, braucht ein bis zwei Wochen, bis der Ansatz wieder sitzt; bei Blechbläsern helfen Wachsplättchen über den Brackets in der Anfangszeit.
Häufige Fragen im Notfall
Zur BehandlungDie Kosten richten sich nach Aufwand und Behandlung. Wir informieren Sie vorab transparent über die zu erwartenden Kosten. Bitte beachten Sie: Bezahlung ist nur mit Karte möglich.
Ja, und Kinder haben bei uns Vorrang, wenn ein Zahn ausgeschlagen oder abgebrochen ist. Als Familienpraxis sind wir auf junge Patientinnen und Patienten eingestellt – bis hin zum eigenen Kinderwartezimmer, das die Wartezeit im Ausnahmezustand deutlich erträglicher macht. Rufen Sie unter 061 226 20 00 an und beschreiben Sie kurz, was passiert ist; bei einem bleibenden Zahn zählt jede Minute.
Ja, dafür ist ein Notfalltermin da. Sie müssen bei uns nicht angemeldet sein und auch nicht vorhaben, die Praxis zu wechseln – im akuten Fall helfen wir Ihnen zuerst. Wir liegen direkt am Barfüsserplatz, also von jeder Tramlinie aus in wenigen Minuten erreichbar, und sind 51 Wochen im Jahr für Sie da. Bringen Sie Versichertenkarte und, falls vorhanden, eine Liste Ihrer Medikamente mit.
